gebet

nach Psalm 10

Warum, HERR, bist du fern, verbirgst dich in der Zeit der Not?

In seinem Hochmut verfolgt der Frevler den Elenden. Sie sollen sich fangen in den Ränken, die sie ersonnen haben.

Es rühmt der Frevler seine freche Gier, und der Habsüchtige lästert, verachtet den HERRN.

Hochmütig wähnt der Frevler: Er greift nicht ein, es ist kein Gott. Das ist all sein Denken.

Er lauert im Versteck wie ein Löwe im Dickicht. Er lauert darauf, den Elenden zu fangen, er fängt den Elenden, schleppt ihn fort in seinem Netz.

Zerschmettert sinken die Wehrlosen nieder und fallen durch seine Gewalt.

Er spricht in seinem Herzen: Gott hat es vergessen, er hat sein Angesicht verborgen, er sieht es nimmermehr.

Steh auf, HERR! Gott, erhebe deine Hand, vergiss nicht die Gebeugten.

Warum darf der Frevler Gott verachten, in seinem Herzen sprechen: Du greifst nicht ein.

Doch du siehst Unheil und Kummer, blickst hin, nimmst es in deine Hand. Dir überlässt es der Wehrlose, dem Verwaisten bist du Helfer.

Zerbrich den Arm des Frevlers und des Bösen, ahnde seinen Frevel, dass man nichts mehr findet von ihm.

Der HERR ist König für immer und ewig, verschwunden sind die Nationen aus seinem Land.

Das Verlangen der Gebeugten hast du vernommen, HERR, fest machst du ihr Herz, du neigst dein Ohr

um Recht zu schaffen dem Verwaisten und Bedrückten. Keiner wird mehr gewalttätig sein auf Erden.

Ausschnitte aus Psalm 10

 

GL

O Haupt voll Blut und Wunden (289)

Bibel

Ps 10

Taizé

De noche (12)
La ténèbre (26)
 

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